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Aufstand der Landbevökerung - Moratorium sofort

Als Vertreter überwiegend der Landbevölkerung fordern wir Sie auf: -> 1. Ein Moratorium für den weiteren Windkraftausbau in Brandenburg zu beschließen, um die überfällige Bilanzierung von Aufwand und Nutzen vornehmen zu können. -> 2. Starten Sie eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung der im §35 BauGB verankerten Privilegierung der Windkraft, was zu verträglicheren Steuerungsmöglichkeiten führen würde.

Das ist der Wortlaut des offenen Briefes an die Politik und sollte nicht nur für Brandenburg gelten, sondern für alle Bundesländer. Den Offenen Brief haben bis jetzt weit über 100 Ortsvorsteher aus BB, als Vertreter der ländlichen Bevölkerung unterschrieben. Den kompletten Brief finden Sie hier ->Link

Die Ortsvorsteher akzeptieren die gegenwärtige rücksichtslose Ausbaupolitik
nicht!

Der Ministerpräsident Herr Woidke hat bereits 1 Woche vorher reagiert und eine Bunderatsinitiative angekündigt. Es ist sehr zu begrüßen, wenn jahrelange Forderungen doch mal angegangen werden, aber...!

- umgesetzt werden muss es auf Bundesebene und selbst wenn es umgetzt werden würde, vergeht viel zeit - zu viel Zeit

- das von der Landesregierung angekündigt Moratoriom für Regionen ohne Regionalplan greift zu kurz! Es muss auf ganz Brandenburg angewandt werden.

- weiterhin sind Sonderzahlungen an die betroffenen Kommunen aus Windgeld geplant. Damit öffnet man der Windkraft vor Ort, Tür und Tor. Vorallem wird der gute Ansatz die Privilegierung aus dem BauGB zu streichen sofort wieder ausgehebelt.

Ohne Privilegierung dere Windkraft, müssten FNP aufgestellt werden und Belange der Kommunen könnten vor Ort berücksichtigt werden bzw. Kommunen können selbst entscheiden, ob und wie viel Windkraftanlagen aufgestellt werden.

Brandenburg Aktuell berichtete

Was wir brauchen ist ein Umdenken in der Energiepolitik ->Link und nicht Aussagen wie "Die Energiewende muss voran gebacht werden.!. oder " ...wir werden den Ausbau weiter fortsetzen" ->Link

Der steile Anstieg der installierten Leistung für Windkraftanlagen führt nur zu einer geringen Steigerung der elektrischen Arbeit, also nur geringe Steigerung der Stromerzeugung. Dieses Phänomen ist physikalisch bedingt, da WKA im Mittel nur mit 15% ihrer Nennleistung einspeisen.

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